Schon während der Zeit als Physiotherapeutin hat es mich zunehmend interessiert wie die Zusammenhänge im Körper sind. Immer deutlicher stiess ich an meine fachliche Grenze, wenn sich kein dauerhafter Erfolg einstellte. Glücklicherweise stehen einem in der Physiotherapie einige Türen in Form von Weiterbildungen offen, um den Wissensdurst an der Funktionalität des Menschen etwas zu stillen.

 

Durch einen Kollegen bekam ich dann einen wundersamen Einblick in die Osteopathie. Er selbst war auch Physiotherapeut, hatte das 5-jährige Studium zum Osteopathen absolviert und entschied sich ganz in die Osteopathie zu wechseln.

 

„Was ist an der Osteopathie so spannend, dass du die Physiotherapie an den Nagel hängst?“ fragte ich ihn. Er antwortete mit einem Lächeln: „Mit der Osteopathie suche ich nach der Ursache, behandle nicht nur Symptomgebunden und betrachte den Menschen im Ganzen, nicht nur in Abschnitten oder gar lokal“.

 

Das klang so spannend, dass ich einen Termin bei ihm zur Behandlung vereinbarte um zu erleben was er damit meinte. Sofort war ich von der Vorgehensweise und Behandlung überrascht und begeistert zugleich und entschied mich diese Tür für mich ebenso zu öffnen. Da man als Vorraussetzung für das Studium in Deutschland Physiotherapeut, Arzt oder Heilpraktiker sein muss, konnte ich dies berufsbegleitend als 5-jähriges Studium tun.

 

Erst mit der Osteopathie habe ich nun Das gefunden was mich ausmacht. Ich bin eigenständig und kann nun jeden Patienten individuell behandeln. Auch bin ich nun ein gleichwertiges Teil vom Ganzen, arbeite mit interessierten Therapeuten anderer Sparten und Ärzten zusammen statt gegeneinander.

 

Ein besonderes Augenmerk habe ich schon immer auf die Kinder gelegt. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mich nun auch im Bereich der Osteopathie auf die Kinder konzentriere.