• Wann und für wen ist die Osteopathie geeignet?

    Besonderen Schwerpunkt setze ich in meiner Praxis auf Schwangere, Säuglinge und Kinder.

    Ich bezeichne meine Praxis als Kinder- und Familienpraxis.

     

    Grundsätzlich richtet sich die Osteopathie an Menschen jeden Alters und jeder Konstitution. Osteopathie eignet sich zum Einen immer dann, wenn Beschwerden chronisch oder akut sind und Sie in ihrem Alltag beeinträchtigen. Zum Anderen ist eine osteopathische Behandlung sicher empfehlenswert, wenn die klassische Medizin keine spezifische Krankheit findet und sich keine Besserung bei einer medikamentösen Behandlung einstellt  (Anwendungsgebiete). Es gibt aber sehr wohl Grenzen, bei der je nach Beschwerdebild, eine Behandlung lediglich begleitend oder sogar kontraindiziert sein kann.

  • Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?

    Bei der ersten Konsultation wird mit einer ausführlichen, osteopathischen Anamnese begonnen. Fragen zum Beschwerdebild stehen hier im Vordergrund. Danach wird mit der Untersuchung begonnen, wobei der gesamte Körper nach verminderter Beweglichkeit und Elastizität untersucht, sowie auffällige und erhöhte Spannungen ertastet werden. Mit Fingerspitzengefühl, Konzentration und exakten physiologischen und anatomischen Kenntnissen wird im Anschluss daran in der Behandlung entsprechende Impulse zur bestmöglichen Wiederherstellung der Beweglichkeit und Verbesserung der physiologischen Funktionen des Organismus gesetzt.

    Am Ende findet eine Nachbesprechung statt. Hierbei werden ggf. Fragen des Patienten beantwortet, Tips an den Patienten gegeben und die voraussichtliche Behandlungsdauer und Intensität erörtert. Falls nötig, empfehle ich eine zusätzliche oder weitere Behandlung durch einen Facharzt oder einen anderen Therapeuten.

  • Was übernimmt die Krankenkasse ?

    Die Osteopathie gehört zur Komplementärmedizin und wird seit dem 1.1.2018 gemäss dem Tarif 590  abgerechnet. Zur abgerechneten Leistung gehören ausser der Behandlung  auch die Zeiten der Besprechung, Terminvereinbarung und das schriftliche Nachbearbeiten der Behandlung.

    Die Dauer und Häufigkeit hängt von der Art und dem Stadium der Beschwerden ab.

     

    Sämtliche Rechnungen erfolgen direkt an Sie und müssen komplett von Ihnen beglichen werden.

     

    Falls eine Zusatzversicherung vorliegt werden ihnen die Kosten anteilig unter Vorlage des Rückforderungsbeleges erstattet. Klären Sie die Leistung und Deckungshöhe vor Beginn der Behandlung direkt bei Ihrer Krankenkasse ab.

     

    Patienten mit einem Hausarzt-Modell in der Zusatzversicherung können das Überweisungsformular auch bei mir beziehen und von ihrem Arzt ausfüllen lassen. Ohne Hausarzt-Modell ist keine Verordnung vom Arzt nötig und Sie können direkt zu mir kommen.

     

    Für Abklärungen der anteiligen Kostenübernahme durch die Zusatzversicherung sind Sie selbst verantwortlich. Es ist ratsam dies vor dem ersten Behandlungstermin zu tun.

     

    Bei Unfallschäden gilt immer zuerst eine Abklärung der Kostenübernahme bei ihrer Unfall- und/oder Krankenversicherung, da Diese eine Erstattung sehr individuell handhaben.

     

    Da die Praxis auf Bestellsystem basiert, bitte ich Sie ausgemachte Termine im Verhinderungsfall möglichst 24 Stunden im Voraus abzusagen.  Sie ermöglichen mir damit die für Sie reservierte Zeit weiter zu vergeben. Ist dies nicht möglich oder Sie vergessen ihren Termin, so kann ihnen die für Sie reservierte Zeit laut OR Art. 1.ff. in Rechnung gestellt werden.

  • Wie oft ist eine Behandlung von Nöten?

    Ausschlaggebend ist der Zeitraum, über welchen die Beschwerden bestehen und was dem zu Grunde liegt. Bei akuten Beschwerden sind oft nur 1 – 2  Behandlungen von Nöten, bei chronischen Beschwerden zw. 3 und 6 Behandlungen. Eine deutliche Linderung tritt sehr oft schon nach 2 – 3 Behandlungen auf. Die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen variieren zwischen 2 und 8 Wochen.

  • Was muss ich zum Termin mitbringen?

    Bei einer Behandlung von Säuglingen und Kindern bis 2 Jahre bitte bei der Erstkonsultation das Gesundheitsbuch mitbringen.

     

    Jugendliche und Erwachsene bringen bitte ggf. Arztberichte über durchgeführte Untersuchungen oder auch CT/MRT/Röntgenbilder mit.

  • Kann man sich vorbeugend untersuchen und behandeln lassen?

    Auch wenn noch keine Beschwerden bestehen, ist eine osteopathische Untersuchung und Behandlung sinnvoll, um beginnende Prozesse zu erkennen.

    So können Diese aufgelöst werden bevor sie sich als Beschwerdebild manifestieren.

    Hier reicht in der Regel eine Behandlung im Jahr.

  • Kann man die Osteopathie mit anderen Behandlungsmethoden oder der Schulmedizin kombinieren?

    Grundsätzlich ist eine Kombination möglich, kann sogar in bestimmten Fällen von Vorteil sein. Es

    sollte jedoch darauf geachtet werden, dass eine Kombination nicht dazu führt, dass die Wirkung der osteopathischen Behandlung beeinträchtigt wird. Ich empfehle nie mehr als zwei Therapieformen gleichzeitig anzuwenden und Diese auch mit mir abzusprechen.

     

    Kinder ab 2 Jahre und Erwachsene sollten an demselben Tag der Behandlung keine weitere andere Therapie wahrnehmen.

     

    Sollte eine Behandlung von meiner Seite aus nicht möglich sein, werde ich den Patienten an einen Facharzt oder einen anderen Therapeuten weiterempfehlen.

  • Kann ich mein Kind vorbeugend behandeln lassen?

    Grundsätzlich empfiehlt sich ein „osteopathischer Check“ für jedes Neugeborene.

     

    Das Kindesalter zwischen Geburt und Pubertät ist als Wachstumsphase durch Bewegung gekennzeichnet. In keiner anderen Phase macht der Organismus solche grossen anatomischen, physiologischen und psychischen Veränderungen durch.

    Für eine optimale Entwicklung des Kindes ist die freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen ganz entscheidend. Nur so kann das individuelle Potential ausgeschöpft werden.

    Die Osteopathie bietet vor allem bei Kindern den großen Vorzug präventiv agieren zu können.

    Daher biete ich in bestimmten Abständen Osteopathische Voruntersuchungen (OUs) an:

     

  • Kann ich mein Kind bei Impfungen osteopathisch unterstützen?

    Osteopathisch kann man Impfungen sehr gut begleiten. Diesbezüglich wird 1 Tag vor der Impfung ein Check des Immunsystems durchgeführt und für dessen Stimulierung gesorgt. Dann nochmals 1 Woche nach der Impfung ein erneuter Check der Situation im Körper und ggf. Anpassung ins System.

     

    Dabei geht es weniger um den Krankheitserreger der indiziert wird, mehr um die Zusatzstoffe in den Impfungen, die sehr belastend für das System sind und immer mehr in den Fokus geraten. Diese irritieren das System und verhindern unter Umständen eine gute Integration der eigentlichen Impfstoffe.