Illustration einer Hand von einer erwachsenen Person, die eine Kinderhand in sich bettet.

 

„Seid gut zu den Kindern, sie sind das Beste was wir haben“

 Otfried Preußler
 

 

 

 

 

 

Schon in der Physiotherapie hatte ich mich auf den Bereich der Kinderbehandlungen spezialisiert, Säuglinge und Kleinkinder nach dem Bobath Konzept behandelt, Kinder und Jugendliche bei Skoliose und Haltungsschäden nach dem Lehnert-Schroth Konzept.

 

Abgesehen davon, dass wir Alle einmal Kinder waren, wissen wir auch wie uns die Erlebnisse in der Kindheit prägen und unser späteres Leben beeinflussen können.

 

Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, wo Kinder nicht mehr lange Kinder sein dürfen und in der Gesellschaft schon früh „funktionieren“ müssen, sehe ich es als meine Aufgabe, ja sogar Lebensaufgabe meinen Teil dazu beizutragen, dass die Kinder im Körper sicher und gut aufwachsen können.

 

„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ lateinisches Sprichwort Dichter Juvenal

 

Ich bin der Überzeugung mit der Kinderosteopathie vielen Kindern und deren Eltern ein sensibleres Miteinander und den Kindern ein gutes, körperliches Fundament geben zu können, damit sie sich als individuelles Wesen frei entwickeln können und ihre Lebensträume nicht aus den Augen verlieren!

 

Die Behandlung von Kindern erfordert besondere Kenntnisse vom Osteopathen.

 

Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder unterscheiden sich deutlich von einem Erwachsenen. Die embryologische Entwicklung, die Geschehnisse vor, während und unmittelbar nach der Geburt, die enorme Dynamik in der Entwicklung der verschiedenen Gewebe und Organe, der physiologischen Prozesse sowie der sensomotorischen und emotionalen Entwicklung in den ersten 3 Lebensjahren, erfordern besondere diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen, Aufmerksamkeit und Schulung.

 

Im Prinzip folgt die Behandlung beim Säugling, wie auch beim Kind, dem grundlegenden osteopathischen Vorgehen, alles ist jedoch wesentlich sanfter und noch mehr auf die embryologische Entwicklung und auf das Wachstum bezogen. Dazu kommt, dass ein Baby in verschiedenen Positionen behandelt werden kann, zum Beispiel beim Tragen, während des Stillens usw.. Die Behandlung bei Kindern, speziell im Alter zwischen 1 und 5 Jahren, ist vor allem Spielerischer. Kinder unterstützen dabei oft unbewusst sogar die therapeutischen Impulse durch körperliche Aktivität.

 

Eine mögliche Reaktion, gerade nach der ersten Behandlung, könnte eine etwas unruhigere Phase beim Kind sein, die je nach Beschwerdebild 1 - 3 Tage anhalten kann. Ansonsten regulieren sich die Beschwerden sehr viel schneller als beim Erwachsenen.

 

Die Osteopathie bietet vor allem bei Kindern den großen Vorzug präventiv agieren zu können. Wenn nämlich Funktionsstörungen und Kompensationen erkannt und therapiert werden bevor sie zu strukturellen Störungen und Schäden ausarten, dann behandelt die Osteopathie im herkömmlichsten Sinne vorbeugend. Sie verhindert, soweit möglich, das Entstehen späterer Krankheiten. Vorsorge ist und bleibt die beste Medizin! Daher biete ich in bestimmten Abständen  Osteopathische Vorsorgeuntersuchungen (OU) an:

 

 

Grundsätzlich empfiehlt sich ein „osteopathischer Check“ für jedes Neugeborene.

 

Des Weiteren können Impfungen sehr gut osteopathisch begleitet werden, sowohl bei normal heranwachsenden Säuglingen, als auch vor allem bei Säuglingen, die zu früh auf die Welt gekommen sind oder an Verdauungsproblemen leiden. Dies sind Gesichtspunkte die in Verbindung mit dem Imunsystem stehen und dort ein natürlicher Aufbau Dessen verzögert stattfindet.

Osteopathie kann hierbei gut unterstützen, damit der eigentliche Impfstoff gut ins System integriert wird. Hierfür wird jeweils einen Tag vor der Impfung das System vorbereitet und eine Woche danach überprüft und ggf. angepasst.